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Nach Hacker-Attacke Equifax schickt Führungskräfte in Ruhestand

Bei einem Hackerangriff konnten Unbekannte auf Daten von 143 Millionen Equifax-Kunden in den USA zugreifen. Jetzt hat der Finanzdienstleister seine Chefs für Information und Sicherheit in den Ruhestand geschickt.

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Das Unternehmen ist eine von drei großen Wirtschaftsauskunfteien der USA. Quelle: AP

Atlanta Die gravierende Hackerangriff auf den US-Finanzdienstleister Equifax hat Konsequenzen für die Chefetage des Unternehmens. Der Informations- und der Sicherheitschef der Firma aus Atlanta im US-Bundesstaat Georgia gehen mit sofortiger Wirkung in den Ruhestand, wie Equifax am Freitag (Ortszeit) mitteilte. Equifax ist eine von drei großen Wirtschaftsauskunfteien der USA und bewertet unter anderem die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern, ähnlich wie die Schufa in Deutschland.

Bei dem Angriff hatten Hacker von Mai bis Juli auf persönliche Daten von bis zu 143 Millionen US-Kunden zugegriffen. Das entspricht mehr als 40 Prozent der US-Bevölkerung. Betroffen waren Namen, Adressen, Geburtsdaten, Sozialversicherungs- und Kreditkartennummern. Die Kombination aus den Informationen kann Betrügern Tür und Tor öffnen, indem sie zum Beispiel Kredite in fremdem Namen aufnehmen. Wie Equifax am Freitag mitteilte, wurde zudem auch auf Dokumente über Streitigkeiten von 182.000 Kunden zugegriffen. Neben US-Kunden seien auch Bürger Großbritanniens und Kanadas betroffen.

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