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Nach KKR-Angebot Vivendi will sich nicht von Telecom-Italia-Anteil trennen

Der US-Finanzinvestor KKR hat ein Übernahmeangebot für Telecom Italia vorgelegt. Großaktionär Vivendi will sich von seinem Anteil aber nicht trennen.

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Erst am Montag hatte KKR eine Offerte für Italiens größten Telekomkonzern unterbreitet. Quelle: Reuters

Großaktionär Vivendi hält trotz des 33 Milliarden Euro schweren Übernahmegebots durch den US-Finanzinvestor KKR an Telecom Italia fest. Es gebe keine Pläne, die Beteiligung zu verkaufen, teilte der französische Medienkonzern am Dienstag mit, der rund 24 Prozent an Telecom Italia besitzt. Man sei ein langfristig orientierter Investor.

Erst am Montag hatte KKR eine Offerte für Italiens größten Telekomkonzern unterbreitet, die einem Aufschlag von knapp 46 Prozent auf den Schlusskurs der Stammaktien vom Freitag entsprach. Analysten halten einen Bieterwettstreit für möglich. Nach starken Gewinnen am Montag fiel die TIM-Aktie nach der Absage von Vivendi an die KKR-Offerte wieder.

Die Geschäfte von Telecom Italia laufen seit Längerem nicht rund. Der Umsatz ist in den vergangenen fünf Jahren um ein Fünftel geschrumpft. Dafür ist auch der scharfe Wettbewerb mit Rivalen wie Iliad, Vodafone, Wind Tre und Fastweb verantwortlich. Unter TIM-Chef Luigi Gubitosi hatte es zuletzt zwei Gewinnwarnungen binnen drei Monaten gegeben, Vivendi will den Manager austauschen. Inzwischen sitzt Telecom Italia auf einem Schuldenberg von 22,5 Milliarden Euro.

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