Nach Trump-Besuch Clinton schlägt Einladung nach Mexiko aus

Wie Donald Trump hat auch Hillary Clinton eine Einladung von Mexikos Präsidenten Enrique Peña Nieto erhalten - doch die Demokratin will es ihrem Rivalen nicht gleichtun und sagt ab.

Keine Reise nach Mexiko: Hillary Clinton will sich so weit es geht von Donald Trump distanzieren. Quelle: AFP

Cleveland/Mexiko-StadtNach dem umstrittenen Besuch des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump in Mexiko hat seine Konkurrentin Hillary Clinton eine Einladung in das Nachbarland ausgeschlagen. Sie werde vor den US-Wahlen nicht nach Mexiko reisen, sagte die demokratische Präsidentschaftskandidatin in am Montag vorab veröffentlichten Interview-Auszügen des Fernsehsenders ABC.

Die mexikanische Regierung hatte beide Präsidentschaftskandidaten eingeladen. Trump traf in der vergangenen Woche Präsident Enrique Peña Nieto. Er hatte mexikanische Einwanderer in den USA mehrfach diffamiert. Für den Fall seines Wahlsiegs kündigte Trump an, eine Mauer an der Grenze bauen und die Mexikaner dafür zahlen zu lassen.

Nach dem Treffen sagte Trump, er habe mit Peña Nieto über die Mauer, nicht aber über deren Finanzierung gesprochen. Wenig später widersprach der mexikanische Präsident dann Trump und erklärte, er habe unmissverständlich klar gemacht, dass Mexiko nicht für die Mauer zahlen werde.

Trump habe einen diplomatischen Zwischenfall ausgelöst, sagte Clinton. „Er wusste noch nicht mal, wie man sich effektiv mit einem Staatschef unterhält - das ist das Ergebnis dieser Reise.“

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