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Nachranganleihe Commerzbank will „CoCo“-Anleihe emittieren

Das Frankfurter Geldhaus platziert eine Nachranganleihe im Volumen von 500 Millionen US-Dollar. Ziel sei die Optimierung der Kapitalstruktur.

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Der Commerzbank-Finanzvorstand will das Unternehmen auf seinem Wachstumspfad halten. Quelle: dpa

Frankfurt Die Commerzbank will ihre Kapitalausstattung durch die Begebung einer Nachranganleihe stärken. Die sogenannte „CoCo“-Anleihe soll ein Volumen von mindestens 500 Millionen US-Dollar (439 Mio Euro) haben, wie der Finanzkonzern am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Mit der Emission „optimieren wir unsere Kapitalstruktur, gerade auch mit Blick auf unsere Wachstumsstrategie und veränderte regulatorische Vorgaben“, sagte Commerzbank-Finanzvorstand Stephan Engels. Aktien des Instituts fielen nach dem Handelsstart um ein Prozent.

„CoCo“-Anleihen werden unter bestimmten Bedingungen zum regulatorischen Eigenkapital gezählt - also demjenigen Eigenkapital, das die Aufseher für ihre Bewertung der Stabilität eines Finanzinstituts berücksichtigen. Diese Anleihen können mit besonderen Bedingungen verknüpft sein, falls die Kapitalquoten des Instituts unter eine bestimmte Schwelle fallen. Die Kapitalquote setzt die von einem Institut eingegangenen Risiken ins Verhältnis zu ihren Eigenmitteln. Banken müssen bestimmte Quoten-Vorgaben einhalten.

Fällt die Kapitalquote unter ein bestimmtes Niveau, können bei „CoCo“-Anleihen etwa die Zinszahlungen ausgesetzt werden. Außerdem kann eine Umwandlung in Aktien oder sogar ein Totalverlust im Fall einer Krise erfolgen. Diese Maßnahmen sollen es Banken erlauben, in Krisenzeiten die Kapitalquoten ohne einen dann noch schwierigeren Gang an den Kapitalmarkt zu verbessern.

Mehr: Nachranganleihen sind beliebt – aber auch eine riskante Wette auf die Finanzbranche.

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