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Nationalbank Schweiz kontert US-Kritik an Geldpolitik

Das US-Finanzministerium hatte der Schweiz vorgeworfen, seine Währung zu manipulieren. Jetzt verteidigt die Schweiz ihre Geldpolitik. Die Devisenkäufe seien lediglich ein Schutz gegen die Überbewertung des Franken.

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Mit zahlreichen Devisenkäufen geht die Schweizer Nationalbank gegen eine Überbewertung des Frankens vor. Quelle: Reuters

Zürich Die Schweiz tritt der Kritik aus den USA an den milliardenschweren Interventionen ihrer Notenbank entgegen. Die Geldpolitik der unabhängigen Schweizerischen Nationalbank (SNB) richte sich nach ihrem gesetzlichen Auftrag, erklärte das Schweizer Finanzministerium am Dienstag. Mit ihren umfangreichen Devisenkäufen strebe die SNB keine Unterbewertung des Frankens an. Vielmehr wolle sie der Überbewertung des Frankens entgegenwirken.

In einem über die Osterfeiertage veröffentlichten Bericht hatte das US-Finanzministerium die Schweiz weiter auf einer Beobachtungsliste für Währungsmanipulatoren geführt. Die Schweiz solle ihre Interventionen transparent machen und auch auf traditionelle geldpolitische Instrumente wie die Zinsen setzen, um die Inflation zu steuern, hieß es darin. Der Platz auf der Beobachtungsliste habe keine unmittelbaren Folgen, erklärte das Finanzministerium in Bern.

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