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Natwest Die britische Großbank rutscht in die roten Zahlen und zieht sich aus Irland zurück

Vorstandschefin Alison Rose baut das Institut weiter um. Trotz der schlechten Zahlen erhalten die Investoren eine Dividende.

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Die britische NatWest plant den Verkauf ihrer irischen Tochter. Quelle: Bloomberg

Nach einem Verlust im vergangenen Jahr zieht sich die britische Großbank Natwest aus Irland zurück. Der Verkauf der Tochter Ulster Bank soll die Kosten senken und die Struktur des Geldhauses, das bis Mitte 2020 Royal Bank of Scotland hieß, vereinfachen.

Kredite im Volumen von vier Milliarden Euro sollen an Allied Irishs Banks übertragen werden, wie das Institut am Freitag ankündigte. Vorstandschefin Alison Rose baut das Institut seit ihrem Amtsantritt Ende 2019 um.

Im vergangenen Jahr erwirtschafte Natwest einen Verlust vor Steuern von 351 Millionen Pfund. Das war zwar ein geringeres Minus als Analysten erwartet hatten. Doch zeigt der Vergleich mit dem Vorjahr, dass die Bank hart getroffen ist: Noch 2019 hatte ein Vorsteuergewinn von 4,2 Milliarden Pfund in den Büchern gestanden.

Trotz des deutlichen Verlusts sollen die Investoren eine Dividende von drei Pence je Aktie erhalten. Das dürfte vor allem dem Staat gefallen, der mit 62 Prozent größter Aktionär der britischen Bank ist.

Das Institut musste während der globalen Finanzkrise von der britischen Regierung aufgefangen werden.

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