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Niederländische Bank ABN Amro setzt Sparprogramm bei Firmenkundensparte auf

ABN Amro setzt nach dem Gewinneinbruch den Rotstift an und will die Firmenkundensparte profitabler machen. Zahlreiche Jobs sollen wegfallen.

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Die niederländische Bank hat im vergangenen Quartal deutlich weniger Gewinn gemacht. Quelle: Reuters

Amsterdam Die niederländische Bank ABN Amro setzt in der Firmenkundensparte den Rotstift an. Dort sollen 250 von rund 2600 Jobs gestrichen und bis 2020 rund 80 Millionen Euro eingespart werden. Um die Profitabilität zu steigern, stelle die Bank weniger Kapital für das Firmenkundengeschäft bereit, sagte Vorstandschef Kees van Dijkhuizen am Mittwoch. Das betreffe vor allem die Handels- und Rohstofffinanzierung und schwankungsanfällige Bereiche, die ABN Amro mit vergleichsweise viel Kapital unterlegen muss und die damit auf die Profitabilität der Bank drücken.

Im zweiten Quartal brach der Gewinn von ABN Amro um 28 Prozent auf 688 Millionen Euro ein. Analysten hatten allerdings einen noch stärkeren Rückgang erwartet. Die ABN-Amro-Aktie legte mehr als drei Prozent auf gut 24 Euro zu.

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