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Niederländische Großbank ING-Chef Hamers warnt vor schwachen deutschen Banken

Der Chef der niederländischen Großbank Hamers sieht Ineffizienzen bei den deutschen Banken – und wirbt für grenzüberschreitende Fusionen.

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Der Vorstandsvorsitzende der ING wirbt für grenzüberschreitende Fusionen. Quelle: Marko Priske für Handelsblatt

Die niederländische Großbank ING hat vor den Gefahren schwacher deutscher Banken gewarnt. „Man muss immer attraktiv für den Kapitalmarkt sein“, sagte ING-Chef Ralph Hamers laut einem vorab veröffentlichten Gespräch mit „Welt am Sonntag“. Das sei entscheidend, um jederzeit Geld zu erhalten. „Sonst muss in einer Krise der Steuerzahler einspringen.“

Bei den deutschen Banken gebe es noch sehr viele Ineffizienzen. Die könne man durch grenzüberschreitende Übernahmen und Fusionen beseitigen. „Deutschland würde von einer Konsolidierung innerhalb und außerhalb der Ländergrenzen profitieren“, sagte Hamers.

Schon jetzt nehme die Konsolidierung Fahrt auf. Der Druck auf der Ertragsseite sei so groß, gleichzeitig sei der Investitionsbedarf aufgrund der Digitalisierung enorm. „Egal ob Sparkasse oder Großbank: Man muss groß sein, um sich die Investitionen leisten zu können“, sagte Hamers.

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