Niedrigzinspolitik Schäuble plädiert erneut für Normalisierung des Zinsniveaus

Bundesfinanzminister Schäuble wirbt erneut für die Normalisierung des Zinsniveaus – und blickt besonders Richtung USA. Für den Politiker ist die ultralockere Geldpolitik zu risikoreich.

Der Bundesfinanzminister möchte die Politik des billigen Geldes gerne beenden. Quelle: dpa

BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat erneut für eine Normalisierung des Zinsniveaus geworben. Die extrem lockere Geldpolitik von Zentralbanken habe in vielen Regionen dazu geführt, dass unangemessene Risiken eingegangen worden seien und sich die Politik vielerorts auf die Notenbanken verlassen habe, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin. Wichtig sei nun, in den Ausstieg dieser Politik des billigen Geldes einzusteigen. Die US-Notenbank Fed habe dies mit Zinserhöhungen bereits getan. In der Euro-Zone liegt der Schlüsselsatz für die Versorgung der Banken mit Geld noch auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

Auch die Europäische Zentralbank (EZB) habe ihre Kommunikation ein bisschen in Richtung Normalisierung geändert, ergänzte Schäuble. Eine Debatte über die Nachfolger von EZB-Präsident Mario Draghi sei derzeit überflüssig. Der Italiener ist noch bis 2019 im Amt. 

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