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NordLB KKR-Milliardendeal soll bis Juni abgeschlossen sein

Schiffskredite von 1,3 Milliarden Euro will die NordLB an den US-Finanzinvestor KKR verkaufen. Doch das Geschäft zeiht sich weiter hin. Eigentlich hätte der Kauf schon Ende 2016 unter Dach und Fach sein sollen.

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„Wir haben uns das alles einfacher vorgestellt“, sagt Vorstandsmitglied Hinrich Holm zu dem Verkauf der Schiffskredite. Quelle: dpa

Hannover Der Verkauf von Schiffskrediten der NordLB über 1,3 Milliarden Euro an den US-Finanzinvestor KKR zieht sich weiter hin. „Wir arbeiten weiter zusammen an der Transaktion“, sagte Vorstandsmitglied Hinrich Holm am Donnerstag in Hannover. Das Geschäft hätte eigentlich schon Ende 2016 unter Dach und Fach sein sollen, die anhaltende Schiffskrise habe die Gespräche aber erschwert. „Wir haben uns das alles einfacher vorgestellt.“ Holm wies aber Spekulationen aus der Branche zurück, dass sich KKR wieder zurückziehen könnte. Er erwarte, dass die Transaktion noch im zweiten Quartal abgeschlossen werden könne.

KKR hatte im vergangenen Sommer zusammen mit einem nicht näher benannten Staatsfonds eine „Schiffsportfolio-Managementgesellschaft“ gegründet. Als erstes soll diese faule, aber auch nicht ausfallgefährdete Kredite der NordLB für bis zu 100 Schiffe aufnehmen, steht aber auch anderen Banken offen. Finanzinvestoren verlangen in der Regel erhebliche Abschläge zum Buchwert, wenn sie faule Kredite übernehmen.

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