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Notenbank Fed-Banker Evans wünscht sich vor Tapering „noch ein paar“ Arbeitsberichte

Laut dem Chef der Notenbank von Chicago mache man Fortschritte auf dem Weg, die Geldpolitik zu straffen. Noch wolle er aber weitere Beschäftigungsberichte abwarten.

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Der Notenbanker geht davon aus, dass die Inflation auf zwei Prozent zurück gehen wird. Quelle: Reuters

Die derzeitige Inflationsspitze in den USA soll laut einem führenden Währungshüter die US-Notenbank Fed nicht zu einer verfrühten Straffung ihrer Geldpolitik veranlassen. „Wir machen Fortschritte. Wir sind auf dem besten Weg zu dem Punkt, an dem es für die Fed angemessen wäre, ihre monatlichen Anleihekäufe in Höhe von 120 Milliarden Dollar zu reduzieren und schließlich die Zinssätze zu erhöhen“, sagte der Präsident Notenbank von Chicago, Charles Evans, am Dienstag. Er wolle „noch ein paar“ monatliche Beschäftigungsberichte abwarten, bevor er das Gefühl habe, dass genügend Fortschritte gemacht worden seien, um mit der Kürzung der Notfallprogramme zu beginnen, die zur Überwindung der Pandemie aufgelegt wurden.

Die Debatte über die Neuausrichtung der Geldpolitik für die Zeit nach der Pandemie spaltet derzeit die Währungshüter: Während einige seiner Kollegen davon ausgehen, dass die Inflation im nächsten Jahr bei oder über drei Prozent liegen wird, geht Evans davon aus, dass sie mit der Erholung der Wirtschaft auf fast zwei Prozent zurückgehen wird - ein Argument dafür, die Geldpolitik und die Kreditbedingungen locker zu halten.

Mehr: Die Diskussion um das wichtigste Amt des globalen Finanzsystems ist entbrannt. Dabei geht es keineswegs nur um die Geldpolitik der US-Notenbank.

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