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Notenbankchefin Lagarde rechnet mit wirtschaftlicher Erholung im zweiten Halbjahr

Die EZB-Chefin erwartet trotzt Unsicherheiten eine Konjunkturerholung in der zweiten Jahreshälfte. Bis das Wirtschaftsniveau vor der Pandemie erreicht sei, dauere es aber, so Lagarde.

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Die wirtschaftliche Erholung der Euro-Zone wird Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) Christine Lagarde zufolge in der zweiten Jahreshälfte Fahrt aufnehmen. Damit sei zu rechnen, auch wenn es weiterhin Unsicherheiten gebe, sagte Lagarde in einem Interview mit der französischen Zeitung „Le Journal du Dimanche“. „Um ganz klar zu sein: die Wirtschaft wird nicht vor Mitte 2022 auf das Niveau von vor der Pandemie zurückkehren.“

Damit die Folgen der Corona-Pandemie abgefedert werden könnten, sei es wichtig, dass der Wiederaufbaufonds der EU rasch ratifiziert werde, sagte Lagarde. Die EU-Länder hatten sich im vergangenen Jahr auf ein Hilfsprogramm mit einem Volumen von 750 Milliarden Euro geeinigt.

Noch haben aber nicht alle EU-Staaten ihre Pläne eingereicht, wie die Gelder genutzt werden sollen. Sie können Zuschüsse oder Kredite beantragen.

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