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Novo Banco Fosun will Portugals Krisenbank kaufen

Novo Banco musste mit fünf Milliarden Euro von Portugal gerettet werden. Nun soll die Notenbank in Lissabon das Kriseninstitut verkaufen. Im Übernahmepoker ist jetzt ein chinesischer Mischkonzern am Zug.

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Novo Banco ist unter der Schuldenlast der Gründerfamilie zusammengebrochen und musste vom Staat gerettet werden. Quelle: dpa

Lissabon Im Übernahmepoker um Portugals Krisenbank Novo Banco ist nun der chinesische Mischkonzern Fosun International am Zug. Fosun verhandele exklusiv über einen Kauf von Novo Banco, teilte ein Firmensprecher am Dienstag in Lissabon mit. Insidern zufolge sind in der vergangenen Woche die Gespräche mit der Versicherungsgruppe Anbang aus der Volksrepublik gescheitert. Die Offerten sollen bei rund vier Milliarden Euro liegen.

Novo Banco ist aus dem überlebensfähigen Teil der Banco Espirito Santo (BES) hervorgegangen. Das einst zweitgrößte Bankhaus Portugals ist mit fünf Milliarden Euro vom Staat gerettet worden, nachdem es unter der Schuldenlast der Gründerfamilie zusammengebrochen war. Die Notenbank in Lissabon soll das Institut nun verkaufen.

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