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Oberster Bankenaufseher der EZB EU-Parlamentsausschuss stützt Andrea Enria als Chef der EZB-Bankenaufsicht

Die Unterstützung durch den Wirtschaftsausschuss rückt Enria näher an den Posten des obersten Aufseher der EZB. Noch müssen Parlament und Minister ihr Okay geben.

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Die Zustimmung auch von Parlament und den relevanten Ministern gilt weitgehend als sicher. Quelle: Reuters

Brüssel Der Italiener Andrea Enria nimmt mit der Zustimmung durch einen EU-Parlamentsausschuss eine der letzten Hürden auf dem Weg zum Amt des obersten Bankenaufsehers der Europäischen Zentralbank (EZB). Der Wirtschaftsausschuss des EU-Abgeordnetenhauses in Brüssel stellte sich am Dienstagabend mit großer Mehrheit hinter die Ernennung Enrias.

Nun benötigt er noch grünes Licht vom gesamten Parlament und den relevanten Ministern. Die Zustimmung gilt aber weitgehend als gesichert. Enria ist langjähriger Chef der EU-Bankenbehörde EBA.

Anfang des Monats wählte der EZB-Rat Enria auf den Posten. Er setzte sich im Rennen gegen Sharon Donnery aus Irland durch und wird damit neben EZB-Präsident Mario Draghi der zweite Italiener an einem der Schalthebel der EZB sein. Die Aufsicht ist jedoch von der Geldpolitik innerhalb der Zentralbank strikt getrennt.

Die EZB-Bankenaufsicht überwacht die größten Institute des Währungsraums darunter in Deutschland die Deutsche Bank und die Commerzbank. Insgesamt sind es zur Zeit 118 Banken. Bei den kleineren Geldhäusern haben die nationalen Behörden der Euro-Länder den Hut auf.

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