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Ölkonzern Shell rechnet mit Abschreibung in Milliardenhöhe zum Jahresende

Die schwächelnde Weltkonjunktur setzt den Ölkonzern unter Druck: Er erwartet Abschreibungen von bis zu 2,3 Milliarden Dollar.

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Shell rechnet mit Abschreibung in Milliardenhöhe zum Jahresende Quelle: Reuters

Die schwache Weltwirtschaft zehrt beim Ölkonzern Shell im vierten Quartal am Gewinn. Wegen der gesamtwirtschaftlichen Aussichten rechnet das Management mit Abschreibungen von 1,7 bis 2,3 Milliarden US-Dollar (1,5 bis 2,1 Milliarden Euro) nach Steuern, teilte das britisch-niederländische Unternehmen am Freitag in Den Haag mit.

Bei seinen Investitionen hält sich der Konzern – gemessen an den bisherigen Plänen – eher zurück. Sie dürften im Gesamtjahr am unteren Ende der Spanne von 24 bis 29 Milliarden Dollar liegen, hieß es.

Die Gewinnspannen im Raffinerie-Geschäft würden wie schon im dritten Quartal von der schwachen Wirtschaftslage beeinträchtigt, teilte Shell weiter mit. Die endgültigen Zahlen zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr 2019 will Shell am 30. Januar 2020 vorlegen.

Mehr: Saudi Aramco sorgt mit einem Emissionsvolumen von 25,6 Milliarden Dollar für einen neuen Rekord. Ein Selbstläufer war der Börsengang allerdings nicht.

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