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Ölriese unter Druck Saudi Aramco macht nach Ölpreisverfall 20 Prozent weniger Gewinn

Saudi Aramco muss wegen sinkenden Ölpreisen einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Quelle: Reuters

Der Streit zwischen Russland und Saudi-Arabien zieht auch den saudischen Ölriesen Saudi Aramco in Mitleidenschaft. Der Gewinn bricht um ein Fünftel ein.

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Durch den bereits im vorigen Jahr gesunkenen Rohölpreis ist der Gewinn des staatlichen saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco um 20 Prozent geschrumpft. Der Energieriese meldete an diesem Sonntag einen Jahresüberschuss von 88,2 Milliarden US-Dollar (79,1 Milliarden Euro) für 2019 – ein Rückgang um knapp 23 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Grund seien unter anderem fallende Ölpreise und Produktionsmengen, teilte der Konzern mit.

2019 sei ein „außergewöhnliches Jahr“ gewesen, sagte Aramco-Präsident und -Vorsitzender Amin Nassir. Zudem stelle die Ausbreitung des Coronavirus das Unternehmen vor neue Herausforderungen. „Der jüngste Covid-19-Ausbruch und dessen schnelle Verbreitung verdeutlichen, wie wichtig Agilität und Anpassungsfähigkeit in einer sich laufend verändernden Welt sind.“

Saudi-Arabien hatte sich im Ölkartell Opec und mit verbündeten Ländern wie Russland zuvor vergeblich um eine weitere Beschränkung der Rohölproduktion bemüht. Ab April können die Staaten damit wieder so viel Rohöl fördern, wie sie wollen. Daraufhin waren die Ölpreise in historischem Ausmaß eingebrochen. Aktien des Konzerns Aramco, der vor drei Monaten den bisher größten Börsengang hingelegt hatte, verloren deutlich an Wert.

Wegen des Preiskriegs am Ölmarkt will Aramco seine geplanten Ausgaben für das laufende Jahr kürzen. Auch die Investitionen für 2021 würden überprüft, hieß es.

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