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Österreich Raiffeisen Bank International erwartet vorerst geringeres Kreditwachstum

Das österreichische Geldhaus stellt sich zudem darauf ein, dass der Anteil der faulen Kredite steigen wird – doch es gibt auch Lichtblicke.

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Als Kosten-Ertrags-Quote peilt das österreichische Geldhaus weiterhin rund den Wert von 55 Prozent an. Quelle: Reuters

Das österreichische Geldhaus Raiffeisen Bank International (RBI) rechnet in der ersten Jahreshälfte mit einem geringeren Kreditwachstum. In der zweiten Jahreshälfte sollte das Geschäft allerdings wieder anziehen, teilte die stark in Osteuropa sowie in Russland aktive Bank am Mittwoch mit.

Darüber hinaus stellt sich das Wiener Institut darauf ein, dass der Anteil der faulen Kredite steigen wird. „Unsere Erwartungen für die Neubildungsquote im Jahr 2021 liegen bei rund 75 Basispunkten, da Moratorien und staatliche Unterstützungsprogramme auslaufen“, teilte die RBI mit.

An den restlichen Zielen hält die Bank fest: Für die Kosten-Ertrags-Quote werden weiterhin rund 55 Prozent angepeilt - abhängig von der Dynamik der wirtschaftlichen Erholung möglicherweise bereits 2022. Für die harte Kernkapitalquote (CET 1) wurde das Ziel von rund 13 Prozent bekräftigt.

Die Dividendenausschüttungen sollen zwischen 20 und 50 Prozent des Konzernergebnisses liegen. Die Anfang Februar veröffentlichten vorläufigen Zahlen wurden bestätigt.

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