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Österreichische Bank Bawag erhöht Halbjahresgewinn und sucht nach weiteren Zukäufen

Das Geldhaus Bawag aus Österreich hat im ersten Halbjahr sein Vorsteuerergebnis um neun Prozent steigern können. Allerdings geht die Cost-Income-Ratio zurück.

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Trotz gesunkener Cost-Income-Ratio blicken einige deutsche Geldhäuser in dieser Hinsicht neidisch nach Österreich. Quelle: Reuters

Frankfurt Die österreichische Bank Bawag hat getrieben durch die jüngsten Zukäufe ihren Gewinn im ersten Halbjahr gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern legte um neun Prozent auf 269 Millionen Euro zu, wie das mehrheitlich im Besitz der US-Finanzinvestoren Cerberus und Golden Tree stehende Institut am Dienstag mitteilte. Die operativen Kernerträge erhöhten sich um zwölf Prozent auf 557 Millionen Euro.

Bawag befindet sich auf Einkaufstour und hat im vergangenen Jahr beispielsweise die Südwestbank aus Stuttgart übernommen. Bawag arbeite „weiterhin an der Evaluierung einer Vielzahl möglicher Akquisitionen“, sagte Bankchef Anas Abuzaakouk. Wegen der Kosten für die Integration der jüngsten Zukäufe verschlechterte sich die Kosten-Ertrags-Quote um 1,8 Prozentpunkte auf 43,8 Prozent.

Das ist aber immer noch ein Wert, von dem viele deutsche Banken nur träumen können. 2018 will die Bawag die Kosten-Ertrags-Quote unter 46 Prozent halten und den Überschuss vor Steuern um mehr als fünf Prozent steigern.

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