Österreichische Bank Erste Group leidet unter Niedrigzins

Um 3,5 Prozent sind die Gewinne des österreichischen Geldhauses Erste Group im ersten Halbjahr zurückgegangen. Schuld seien vor allem die niedrigen Zinsen und ein schwächeres Handelsgeschäft.

Die Bank leidet unter dem Niedrigzins. Quelle: Reuters

Wien/FrankfurtDie niedrigen Zinsen und ein schwächeres Handelsgeschäft haben dem österreichischen Geldhaus Erste Group im ersten Halbjahr einen Gewinnrückgang eingebrockt. Wie das Institut am Freitag in Wien mitteilte, sank das Betriebsergebnis auf 1,289 Milliarden Euro – ein Minus von 3,5 Prozent. Die Zinserträge gingen um 2,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro zurück. Ihre Prognose für die Eigenkapitalrendite bekräftigte die Bank: sie soll im Gesamtjahr bei mehr als zehn Prozent liegen. Das Bankhaus erwartet in den restlichen Monaten des Jahres „bestenfalls stabile Einnahmen“ und einen Anstieg der Kosten von ein bis zwei Prozent.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%