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Österreichische Banken Bawag steigert Vorsteuergewinn

Die österreichische Bank Bawag hat den Vorsteuergewinn im vergangenen Jahr gesteigert. Unter dem Strich sank jedoch das Nettoergebnis.

Neuausrichtung des Filialnetzes. Quelle: Reuters

Wien
Die österreichische Bank Bawag hat im vergangenen Geschäftsjahr vor Steuern mehr verdient. Der Vorsteuergewinn legte um 12,3 Prozent auf 517,3 Millionen Euro zu, teilte das im Besitz der Finanzinvestoren Cerberus und Golden Tree stehende Wiener Geldhaus am Dienstag mit. Die Bawag hat damit die eigenen Erwartungen von einem Vorsteuergewinn von über 500 Millionen Euro erreicht.

Unter dem Strich sank der Nettogewinn wegen Sondereffekten um 1,4 Prozent auf 466,6 Millionen Euro. So sei etwa im Zuge der Neuausrichtung des Filialnetzes mit der Österreichischen Post eine Einmalzahlung für die Kooperation in den nächsten zwei Jahren vereinbart worden. Darüber hinaus seien Kosten für ein langfristiges Incentiveprogramm für den Vorstand und das höhere Management von rund 55 Millionen Euro angefallen, hieß es. An die Aktionäre will die Bank für das vierte Quartal eine Dividende von 0,58 Euro je Aktie ausschütten.

Die harte Kernkapitalquote schrumpfte Ende 2017 auf 13,5 (Ende 2016: 13,6) Prozent. Mittelfristig soll die Quote bei zumindest zwölf Prozent liegen, wurde bekräftigt. Vor Steuern will die Bank im laufenden Jahr mehr als fünf Prozent mehr verdienen.

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