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Österreichische Raiffeisen-Bank Gewinnsprung nach der Megafusion

Die österreichische Raiffeisen-Bank International hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnsprung hingelegt – dank geringer Kreditrücklagen. Das Geldhaus wurde zuletzt mit der Raiffeisen-Zentralbank fusioniert.

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Die österreichische Bank wird den vollständigen Jahresbericht Mitte August vorlegen. Quelle: Reuters

Wien Die österreichische Raiffeisen-Bank International (RBI) hat nach der Fusion mit ihrer Muttergesellschaft, der Raiffeisen-Zentralbank, einen Gewinnsprung gemacht. Für das zweite Quartal werde ein Konzerngewinn von rund 365 Millionen Euro erwartet, teilte das in Osteuropa aktive Institut am Dienstag überraschend mit. Im Vorjahresquartal hatte der Gewinn noch bei 125 Millionen Euro gelegen. Das Geschäft der RZB ist seit Jahresbeginn vollständig in der RBI enthalten.

Die RBI begründete den Gewinnsprung vor allem damit, dass deutlich weniger für faule Kredite zurückgelegt werden musste. Im ersten Halbjahr schrumpften die Risikovorsorgen auf rund 75 Millionen Euro, nach 403 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Den vollständigen Halbjahresbericht will die RBI am 10. August veröffentlichen. Den Ausblick will die Bank anpassen, hieß es ohne konkrete Angaben. 

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