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OMV Ölfirma will Verzögerungen bei Gazprom-Geschäft aufholen

Der österreichische Ölkonzern OMV und Gazprom hatten sich im vergangenen Jahr auf ein Tauschgeschäft geeinigt. Doch dabei gab es Verzögerungen – die will OMV-Chef Rainer Seele nun aufholen.

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OMV und Gazprom hatten sich im vergangenen Jahr auf ein Tauschgeschäft geeinigt. Quelle: Reuters

Wien Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV hofft, Verzögerungen beim geplanten Tauschgeschäft mit dem russischen Energieriesen Gazprom aufholen zu können. „Wir hoffen mal, dass wir den Zeitverlust, den wir hatten wegen des Wartens bei der Einreichung der Unterlagen, dass wir den irgendwie wieder wettmachen können“, sagte OMV-Chef Rainer Seele am Dienstag am Rande einer Veranstaltung der Nachrichtenagentur Reuters.

OMV und Gazprom hatten sich im vergangenen Jahr auf ein Tauschgeschäft geeinigt. Die OMV soll eine knapp 25-prozentige Beteiligung an Teilen des sibirischen Ölfeldes Urengoy erhalten. Im Gegenzug bekommt der russische Konzern einen 38,5-prozentigen Anteil an der norwegischen OMV-Tochter Norge. Die dafür notwendigen Genehmigungen aus Norwegen und Russland sind noch ausständig.

Den Antrag in Norwegen wollen die Österreicher nach den Parlamentswahlen im Herbst nun so bald wie möglich stellen. Bisher hieß es, dass der Abschluss des Geschäftes spätestens Ende 2018 erfolgen soll. Seele geht nun davon aus, dass dieser Zeitplan bis zum Ende ausgeschöpft werde.

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