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Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 startet Pipelinebau im Greifswalder Bodden

Die Bauarbeiten für Nord Stream 2 haben am Dienstagmorgen begonnen. Doch die 1200 Kilometer lange Erdgaspipeline ist nach wie vor umstritten.

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Bauarbeiter arbeiten auf dem Gelände des zukünftigen deutschen Anlandepunkts der Erdgaspipeline Nord Stream 2 in der Nähe von Lubmin. Neben Deutschland hat bislang Finnland den Bau der 1200 Kilometer langen Gaspipeline genehmigt. Sie soll von Ende 2019 jährlich rund 55 Milliarden Kubikmeter russisches Erdgas von Russland nach Deutschland transportieren. Quelle: dpa

Greifswald Das Unternehmen Nord Stream 2 hat in Mecklenburg-Vorpommern mit den Bauarbeiten für die Ostsee-Pipeline begonnen. Wie ein Firmensprecher auf Anfrage sagte, starteten die Arbeiten am Dienstagmorgen nahe des Anlandepunkts Lubmin mit Baggerarbeiten für den Unterwassergraben, in dem die Pipeline verlegt werden soll.

Laut Planfeststellungsbeschluss des Bergamts Stralsund sind die Arbeiten ab Dienstag möglich. Der Umweltverband Nabu hatte gegen die Genehmigung geklagt und wollte den Baustart mit einem Eilantrag und einer Zwischenverfügung verhindern. Das Gericht hatte dem Pipelinebauer bis Freitag eine Stellungnahmefrist eingeräumt.

Die 1200 Kilometer lange Erdgaspipeline mit einer Jahrestransportkapazität von 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas von Russland nach Deutschland ist politisch umstritten. Bislang fehlen noch Genehmigungen aus Dänemark, Russland und Schweden.

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