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Outsourcing-Projekt Commerzbank stoppt Auslagerung der Wertpapierabwicklung – und schreibt 200 Millionen Euro ab

Das diesjährige Kostenziel der Bank von 6,5 Milliarden Euro hat trotz der Abschreibung Bestand. Quelle: dpa

Der Vorstand beendet die geplante Auslagerung der Wertpapierabwicklung an die HSBC mit sofortiger Wirkung zu beenden. Es kommt deshalb zu einer Sonderabschreibung.

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Die Commerzbank zieht bei einem wichtigen Auslagerungs-Projekt die Reißleine und muss deshalb zusätzlich 200 Millionen Euro abschreiben. Der Vorstand habe entschieden, die geplante Auslagerung der Wertpapierabwicklung an die HSBC Transaction Services GmbH mit sofortiger Wirkung zu beenden, teilte die Bank am Donnerstag mit.

Grund seien technische Umsetzungsrisiken und veränderte Marktbedingungen. Im zweiten Quartal sei deswegen mit einer Sonderabschreibung von rund 200 Millionen Euro zu rechnen. Das Handelsblatt hatte über die Probleme bei der Auslagerung der Wertpapierabwicklung an HSBC berichtet.

Die Liquidität und die Eigenkapitalquote des Konzerns seien davon nicht beeinträchtigt. Das diesjährige Kostenziel der Bank von 6,5 Milliarden Euro habe weiterhin Bestand. Die Commerzbank-Aktie drehte nach der Mitteilung ins Minus.

Mehr zum Thema: Die frühere Wirecard-Analystin Heike Pauls hat gegen ihren Rauswurf bei der Commerzbank geklagt – und gewonnen.

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