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Patrick Harker US-Währungshüter plädiert dafür, Anleiheprogramm ab November herunterzufahren

Der Regional-Chef der US-Notenbank in Philadelphia spricht sich dafür aus, die Anleihenkäufe bald „langsam und methodisch“ zu senken.

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Gegenwertig kauft die Notenbank Wertpapiere in Höhe von monatlich 120 Milliarden Dollar. Quelle: dpa

Der US-Notenbanker Patrick Harker ist für eine allmähliche Abkehr von dem in der Corona-Krise eingeschlagenen Krisenkurs. Er sei dafür, bald damit zu beginnen, die massiven Anleihenkäufe der Zentralbank Federal Reserve „langsam und methodisch“ herunterzufahren, erklärte der Chef des Fed-Bezirks Philadelphia am Mittwoch bei einer Online-Veranstaltung.

Die Käufe hätten zu Beginn der Pandemie dazu beigetragen, die Märkte zu stabilisieren. Doch nun sei es an der Zeit, sie zu verringern. Der Prozess des Abschmelzens könne aus seiner Sicht im November beginnen und gegen Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Die Inflation werde dieses Jahr wohl auf rund 4,0 Prozent steigen, bevor sie 2022 auf einen Wert von über 2,0 Prozent zurückgehen werde.

Trotz der zuletzt rasant gestiegenen Preise hält die Fed die Geldschleusen noch offen: Sie will ihre Wertpapierkäufe in Höhe von monatlich 120 Milliarden Dollar erst verringern, wenn sich weitere Fortschritte bei Preisstabilität und Arbeitslosigkeit einstellen. US-Notenbankchef Jerome Powell hatte nach der jüngsten Zinssitzung gesagt, es sei wohl bald an der Zeit, die Anleihenkäufe herunterzufahren.

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