PayPal-Rivale Adyen reizt Preis bei Börsengang voll aus

Der niederländische Bezahldienstleister Adyen geht an die Börse – und stößt auf großes Interesse bei Investoren.

Der niederländische Kunkurrent Adyen sorgt aktuell für Wirbel an der Börse Quelle: Reuters

AmsterdamDer PayPal-Rivale Adyen trifft mit seinem Börsengang auf großes Interesse bei Investoren. Die Aktien werden mit 240 Euro je Stück am oberen Ende der Preisspanne ausgegeben, wie das niederländische Unternehmen am Dienstagabend mitteilte. Damit kommt Adyen auf eine Marktbewertung von 7,1 Milliarden Euro.

Die Neuemission ist für Mittwoche, den 13. Juni an der Euronext in Amsterdam geplant. Der Börsengang ist einer der größten eines europäischen FinTech-Unternehmens überhaupt. Konzernchef Pieter van der Does hatte bei der Bekanntgabe der Pläne erklärt, mit dem Schritt verschaffe sich das Management die Freiheit, das Unternehmen weiter aufbauen zu können.

Adyen hatte Ende Januar PayPal als bevorzugten Bezahldienst von Ebay abgelöst. In der Branche übernehmen gegenwärtig kleinere Neulinge das Geschäft der traditionellen Bezahldienste. PayPal selbst kaufte zuletzt für 2,2 Milliarden Dollar das schwedische FinTech-Unternehmen iZettle, das ursprünglich auch an die Börse wollte.

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