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Pfandbriefbank Auf dem Immobilienmarkt wächst das „Instabilitätspotenzial“

In der Immobilienbranche ist die Abkühlung der Konjunktur bislang ausgeblieben. Die Pfandbriefbank mahnt jedoch zur Vorsicht.

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Pfandbriefbank sieht „Instabilitätspotenzial“ auf Immobilienmarkt Quelle: dpa

Unterschleißheim, München Die Deutsche Pfandbriefbank sieht wachsende Gefahren auf dem internationalen Immobilienmarkt, rechnet aber nicht mit einem großen Crash. „Für das Jahr 2019 erwarten wir jedenfalls keine Marktkorrektur in großem Stil“, sagte Vorstandschef Andreas Arndt an diesem Montag in Unterschleißheim. „Auch wenn aus unserer Sicht das Instabilitätspotenzial weiter zunimmt.“ Die Pfandbriefbank ist ein großer Finanzierer von Gewerbeimmobilien, ein Schwerpunkt in diesem Jahr soll der Ausbau des US-Geschäfts werden.

Auf den Immobilienmarkt wirken nach Einschätzung von Arndt zwei gegenläufige Tendenzen: „Wir stehen sozusagen mit einem Bein im Kühlschrank und mit dem anderen auf der Herdplatte“, sagte er. Eine Abkühlung der Konjunktur werde aufgefangen durch die Wirkung der anhaltend niedrigen Zinsen, die das Immobiliengeschäft – und die Preise auf dem Markt – stabil hält.

Im ersten Quartal startete die Pfandbriefbank mit einem kleinen Gewinnplus ins Jahr. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 40 Millionen Euro und damit eine Million mehr als ein Jahr zuvor, wie das im MDax notierte Geldhaus mitteilte. Der Vorsteuergewinn blieb mit 48 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Trotz spürbarer Abstriche im Neugeschäft peilt Vorstandschef Arndt für 2019 einen Vorsteuergewinn von 170 bis 190 Millionen Euro an.

Bisher war die Pfandbriefbank hauptsächlich in Europa aktiv, im vergangenen Jahr hat die Bank eine Niederlassung in New York eröffnet. Arndt will das Geschäft dort schrittweise über die US-Ostküste hinaus ausbauen, sich aber in absehbarer Zukunft auf große Städte wie Chicago, Los Angeles, Seattle und San Francisco beschränken.

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