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erfolg.reich - Money Master #2 Welche Geldanlage mir Freunde und Kollegen empfehlen

Podcast Money Master Quelle: WirtschaftsWoche

Internet ist gut, Freunde sind besser. Im zweiten Teil des Selbstversuchs spreche ich mit Vertrauenspersonen darüber, was sie mir in Sachen Geldanlage empfehlen.



Wenn selbst Dr. Google darin versagt, dir deine Fragen verständlich zu beantworten, dann bist du als Digital Native ganz schön enttäuscht. Guck’ doch einfach ein YouTube-Video? Zugegeben: Hab ich gemacht. Um mir ein gewisses Grundwissen à la „Was ist eine Aktie?“ anzueignen, hat das auch geklappt, aber: Gerade wenn es um meine finanzielle Zukunft geht, folge ich dann doch lieber den Tipps von Experten, Familie und Freunden, anstatt dem zehnten Influencer oder Online-Portal.

Warum Tipps von Freunden? Weil sie mich kennen. Mich und meine Ängste, mich und meine Sturheit, mich und meine Wissbegierde. Deswegen habe ich mir als Berater zuallererst drei Freunde geschnappt. Viel mehr, die sich um ihre Finanzen kümmern, habe ich nicht gefunden.

Einfach erklärt: Was ist ein ETF?

Clara hat mir von ihrer Lebensversicherung erzählt. Sie hat einmalig einen großen Betrag investiert, auf den sie die nächsten 20 Jahre nicht zurückgreifen muss. Eine Option, die bei mir nicht infrage kommt. Im Notfall möchte ich mein Geld auch schon früher abheben können. Eine gewisse Flexibilität ist mir wichtig. Gregor hat von Anleihen geschwärmt. Zumindest von denen, die er schon vor Jahren gekauft hat. Aktuell rät er mir, von Anleihen die Finger zu lassen. „Da kannst du dir genauso gut einen Bausparer holen“. Danke, Nullzins. Drei „mega volatile“ Aktienfonds hat Gregor auch. Weil er in diese „nur“ 150 Euro monatlich einzahlt, machen ihn Kursverluste nicht ganz so nervös. Meinen gesamten Sparbetrag in einen Aktienfonds zu stecken, wäre so gesehen wohl „bissl deppert“, oder?

Ausgesucht hat die Fonds sein Bankberater. Wie viel ihn der kostet, weiß Gregor nicht so genau. Laut meinem Chef Hauke steckt sich so ein Fonds etwa zwei Prozent des Fondsgelds an Gebühren ein – ganz schön frech, finde ich.

Podcast: Money Master

Tim sieht das ähnlich, deswegen spart er mit ETFs. Wie das funktioniert, hat mir Matthias in seinem Erklärvideo gezeigt. Die Idee habe ich verstanden, doch festlegen möchte ich mich noch nicht. Spannend klingt ein ETF aber zumindest.. Bei meinen Freunden habe ich das Gefühl, dass sie in Sachen Geldanlage viel aus dem Bauch heraus entscheiden und meine detaillierten Fragen gar nicht so genau beantworten können. Aber aus dem Bauch heraus eine finanzielle Entscheidung treffen? Ne, ich als „Hosenscheißer“ bestimmt nicht. Deswegen treffe ich kommende Woche ein paar echte Börsen-Gurus. Und zwar in Frankfurt. Bis dahin: Servus, pfiati und baba!

Podcast abhörbar auf www.wiwo.de/money sowie auf allen gängigen Podcastplayern (Spotify, Deezer und Apple Podcasts).

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