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erfolg.reich - Money Master #4 So gibt's vom Chef einen Zuschuss zum Sparplan

Podcast Money Master Quelle: WirtschaftsWoche

Ich besuche die Verbraucherzentrale NRW, mache den Finanzcheck in meiner Hausbank und lerne VL kennen.

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Ich habe Stimmungsschwankungen. Keine pubertären (aus dem Alter bin ich raus), sondern monetäre. Nach dem Tag an der Frankfurter Börse hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, Herrin meiner verwirrten Finanzgedanken zu sein. Als wäre sinnvoll sparen gar nicht so schwer. Doch die Skeptikerin in mir sagt: Dass Börsianer dafür werben, am Kapitalmarkt einzusteigen, ist klar. Aber zu was raten mir Personen, die näher am Durchschnittsanleger sind? Eine Finanzberatung in der Verbraucherzentrale NRW zeigt: Auch sie empfiehlt fürs mittelfristige Sparen einen ETF-Sparplan – mit zwei Hinweisen.

Erstens: Bevor ich als Junganlegerin starte, sind zwei bis drei Nettoeinkommen Rücklage Pflicht. Als Finanzpuffer sozusagen. Zweitens: Basisabsicherungen, wie Haftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherung (BU), seien ein „Must-have“. Die BU würde mich bei schwerer Krankheit oder Unfall vor dem „finanziellen Ruin“ bewahren. Um die 40 Euro Prämie müsste ich zahlen. Meine monatliche Sparsumme wäre damit so gut wie aufgebraucht. Mag naiv klingen, aber: Für die „kleinen Risiken im Leben“ reicht mir meine Haftpflichtversicherung vorerst.

Einfach erklärt: Was sind vermögenswirksame Leistungen?

Wie risikobereit ich in Geldfragen bin, habe ich bei einem Finanzcheck in meiner Hausbank erfahren. Risikobereitschaft 3 von 5, so der Test. „Perfekt für die Deka-DividendenStrategie“, so der Berater. Ein Aktienfonds der Risikoklasse 5 von 7. Warum eine Bank ihre Kunden in fünf Risikoklassen einstuft, die Finanzprodukte, die sie verkauft, aber in sieben? Keine Ahnung! Transparenz sieht jedenfalls anders aus. Ist ja auch nebensächlich, denn mit 3,75 Prozent Ausgabeaufschlag und 1,4 Prozent laufenden Kosten, sei der Deka-Fonds ohnehin einer der „günstigsten“. Mag sein, aber geht das nicht billiger? Meine Fragen zu ETFs hat man bewusst überhört, den hauseigenen Onlinebroker nicht mal erwähnt. Dafür hat man mich auf vermögenswirksame Leistungen (VL) hingewiesen. Was das ist? Dazu gibt es von mir ein Erklärvideo. So viel vorab: Mein Arbeitgeber „schenkt“ mir etwa 27 Euro im Monat , sofern ich es sieben Jahre lang zum Beispiel in einen ETF-Sparplan investiere. Ganz schön praktisch irgendwie, denn: Bei Geld, das nicht aus eigener Tasche kommt, fühlt sich auch die Skeptikerin etwas wohler.

Einfach erklärt: Was ist ein ETF?

Podcast abhörbar auf www.wiwo.de/money sowie auf allen gängigen Podcastplayern (Spotify, Deezer und Apple Podcasts).

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