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+++ Liveblog zu Griechenland +++ „Der Gipfel Anfang nächster Woche kommt zu spät“

Kann Griechenland noch gerettet werden? Die Euro-Finanzminister wollen am Montag zum Sondergipfel zusammenkommen und genau das erreichen. Doch reicht die Zeit für die Vorbereitungen? Die Ereignisse im Liveblog.

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In aller Eile rufen die Geldgeber einen Sondergipfel für Griechenland ein.

Athen/Düsseldor/Brüssel/Berlin +++ Euro-Finanzminister tagen vor Sondergipfel zu Griechenland +++

Vor dem Sondergipfel zu Griechenland kommen am Montag erneut die Finanzminister der Eurozone zusammen. Die Minister der 19 Staaten der Währungsunion würden sich am Nachmittag (15.00 Uhr) treffen, teilte ein Sprecher von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem am Freitag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Das Treffen diene dazu, „den Gipfel der Eurozone vorzubereiten“, der am Abend (19.00 Uhr) beginnt.

+++ Merkel und Holland telefonieren ++++

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Francoise Hollande haben telefoniert, berichtet das französische Fernsehen. Hollande habe Merkel gesagt, dass der Gipfel Anfang nächster Woche zu spät komme und man das Wochenende über verhandeln müsse. Hollande sagte weiterhin: Man müsse „alles“ für einen „Kompromiss“ mit Griechenland zu tun. Bis zum europäischen Sondergipfel am Montag müsse „die Zeit genutzt“ werden, damit die Verhandlungen wieder aufgenommen werden, sagte Hollande am Freitag bei einem Besuch in Bratislava in der Slowakei. Ein Kompromiss müsse aber auf Basis der europäischen Regeln gefunden werden.

+++Griechenland muss Reformen umsetzen +++

Athen muss nach den Worten des deutschen Regierungssprechers eigene Reformen umsetzen und damit die Voraussetzungen für eine Einigung mit den Gläubigern schaffen. Ansonsten könne das Sondertreffen der Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone am Montag zu Griechenland nur ein Beratungsgipfel sein und weitere müssten dann folgen, sagte der Merkel-Sprecher.

+++ Varoufakis: Griechenlands Vorschlag wurde nicht diskutiert +++

Der griechische Vorschlag für eine Lösung im Schuldenstreit ist Finanzminister Yanis Varoufakis zufolge beim Eurogruppen-Treffen am Donnerstag nicht diskutiert worden.

+++ Griechenland versichert Stabilität des Bankensystems +++

Die griechische Regierung hat versichert, dass das Bankensystem des pleitebedrohten Eurolandes stabil sei und durch gemeinsame Aktionen der Zentralbank und der Europäischen Zentralbank (EZB) gesichert werde. „Der Chef der Bank hat die Stabilität des Bankensystems bestätigt“, hieß es in einer Regierungserklärung vom Freitag. Zuvor hatte sich Zentralbankchef Ioannis Stournaras in Athen mit dem stellvertretenden Außenminister Euklides Tsakalotos, dem Chefunterhändler bei den Verhandlungen mit den Gläubigern, getroffen.

+++ Russland könnte helfen +++
Russland ist nach Worten des stellvertretenden Ministerpräsidenten Arkadi Dworkowitsch bereit, über Finanzhilfen für Griechenland nachzudenken. „Wir werden jede Lösung zur Beilegung der griechischen Schuldenkrise unterstützen, die Athen und unsere europäischen Partner vorschlagen“, sagte er der Agentur Tass zufolge im Fernsehen.

+++ „Wir müssen nun auf das Schlimmste vorbereitet sein“ +++

Der britische Finanzminister George Osborne hofft nach eigener Auskunft in der Griechenland-Krise auf das Beste. „Aber wir müssen nun auf das Schlimmste vorbereitet sein“, sagt er vor dem Treffen der EU-Finanzminister in Luxemburg.

+++ Tsipras begrüßt Sondergipfel +++

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras begrüßt den Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der Eurozone am Montag als positive Entwicklung. Es werde eine Lösung geben, die Griechenland eine Rückkehr zu Wachstum innerhalb des Euro ermögliche.

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