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+++ Neues vom G20-Gipfel +++ USA und Russland einigen sich auf Waffenruhe für Teile Syriens

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Polizei: 159 verletzte Beamte und 45 Festnahmen

+++ Polizei: 159 verletzte Beamte und 45 Festnahmen +++

Bei den Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel in Hamburg sind nach Angaben der Polizei bisher 159 Beamte verletzt worden (Stand: 12.20 Uhr). Dabei handele es sich um Polizisten und Bundespolizisten, hieß es am Freitag bei der Hamburger Polizei. 45 Menschen seien festgenommen und 12 in Gewahrsam genommen worden, sagte ein Polizeisprecher.

Die Bundespolizei berichtete, einer ihrer Beamten habe am Freitag Schnittverletzungen erlitten, als rund 60 Vermummte die Bundespolizei im Bahnhof Hamburg-Altona angegriffen hätten. Mit einem Hammer seien die Scheiben am Wagen des darin sitzenden Beamten eingeschlagen worden.

+++ Hamburger Polizei erhält Verstärkung +++

Mehrere Bundesländer haben Hamburgs Polizei Verstärkung zugesagt. Allein aus vier Ländern werden zusätzlich mehr als 850 Polizisten entsandt. Darunter war Mecklenburg-Vorpommern mit zusätzlich 240 Beamten. Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Bayern wollten jeweils 200 zusätzliche Polizisten schicken, die sich von Mittag an auf dem Weg machten. Das niedersächsische Innenministerium schickte „einige Polizeikräfte“ zur Verstärkung, die aber nicht näher beziffert wurden.

In Schleswig-Holstein kann deshalb die uneingeschränkte Erreichbarkeit kleinerer Polizeidienststellen nach Angaben des Landespolizeiamts nicht mehr garantiert werden. Die Reviere als größere Einheiten sollten aber uneingeschränkt erreichbar bleiben. Der Funkstreifendienst werde ebenfalls in gewohntem Umfang gefahren, hieß es. Vize-Landespolizeidirektor Joachim Gutt bat die Bürger um Verständnis. „Die Sicherheit in Schleswig-Holstein ist und bleibt gewährleistet“, versicherte er.

Hamburgs Innensenator Andy Grote zufolge werde die Verstärkung im Lauf des Tages eintreffen. Zum weiteren Verlauf der Demonstrationen sagt Grote: "Wir müssen mit allem rechnen, wir rechnen auch mit allem."

G20-Gipfel nimmt Arbeit auf

+++ Melania Trump an Verlassen ihrer Unterkunft gehindert+++

Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump ist offenbar von Demonstranten an der Teilnahme am Partnerprogramm des G20-Gipfels gehindert worden. „Wir haben von der Polizei bisher keine Sicherheitsfreigabe zum Verlassen des Gästehauses“, sagte eine Sprecherin von Melania Trump der Deutschen Presse-Agentur.

+++ Erste persönliche Begegnung von Trump und Putin +++

US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin sind sich erstmals persönlich begegnet. Beim G20-Gipfel in Hamburg gab es am Freitag einen ersten Handschlag nach dem Eintreffen aller Staatsgäste, berichtete Kremlsprecher Dmitri Peskow. „Sie gaben einander die Hand und sagten, dass sie sich extra treffen und bald sehen werden“, sagte Peskow der Agentur Tass zufolge. Die Führer der größten Atommächte planten für den Nachmittag ihre erste längere Begegnung. Er freue sich darauf, twitterte Trump vorab.

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