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42 Tote in Kairo Salafisten ziehen sich nach Blutbad aus Regierunsgbildung zurück

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Westen ist besorgt

Obama sorgt sich um Ägypten

Die ultra-konservative Nur-Partei war früher mit der Muslimbruderschaft verbündet, aus der Mursi stammt. Zuletzt schloss sie sich aber der Oppositionsallianz gegen den am Mittwoch vom Militär abgesetzten Präsidenten an.
In Kairo haben am Sonntagabend erneut Zehntausende Anhänger wie auch Gegner Mursis demonstriert. Die Islamisten, die Mursi unterstützen, versammelten sich mehrheitlich vor einer Moschee im Außenbezirk Nasr City. Andere zogen vor das Verteidigungsministerium oder blockierten die Ausfallstraße zum Flughafen. Bis zum späten Sonntagabend wurden keine Zwischenfälle bekannt.

Ausland




Dagegen gab es Verletzte bei Zusammenstößen von Mursi-Gegnern und Anhängern des gestürzten Präsident im Nil-Delta. Laut „Al-Ahram“ setzten die Sicherheitskräfte Tränengas ein, um die verfeindeten Gruppen zu trennen.

Gegner der durch das Militär beendeten Herrschaft Mursis strömten in großer Zahl auf dem Tahrir-Platz im Zentrum Kairos zusammen. Über der Innenstadt kreisten in den Abendstunden fast ununterbrochen Helikopter, zeitweise flogen auch Kampfjets der Luftwaffe über den Tahrir-Platz. Das Spektakel sollte, wie schon in den vergangenen Tagen, die Verbundenheit der Armee mit den Mursi-Gegnern zum Ausdruck bringen.

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