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Abkühlung Wirtschaft im Euro-Raum verliert an Schwung

Das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone verliert an Dynamik. Um nur noch 0,2 Prozent legte die Konjunktur im zweiten Quartal zu.

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Deutschland musste sogar einen Rückgang hinnehmen. Quelle: dpa

In der Euro-Zone hat sich das Wirtschaftswachstum im Frühjahr wie erwartet abgeschwächt. Im zweiten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg laut einer dritten Schätzung mit. Die Statistiker bestätigten damit wie von Ökonomen erwartet eine vorherige Schätzung von Mitte August. Im ersten Quartal hatte die Wirtschaftsleistung noch um 0,4 Prozent zugelegt.

In Deutschland, der größten Volkswirtschaft der Euro-Zone, ist die Wirtschaftsleistung sogar um 0,1 Prozent geschrumpft. In Italien stagnierte die Wirtschaft. In Frankreich, der zweitgrößten Volkswirtschaft, legte das BIP um 0,3 Prozent zu. Die stärksten Wachstumszahlen in der Euro-Zone erzielten Griechenland, Litauen und Zypern, wo die Wirtschaftsleistung jeweils um 0,8 Prozent stieg.

Gegenüber dem Vorjahresquartal wuchs die Wirtschaft der 19 Euroländer um revidierte 1,2 Prozent. In der vorherigen Schätzung war noch ein Wachstum von 1,1 Prozent ermittelt worden.

Mehr: Die Bundesbank sieht exportabhängige Industrie vor großen Problemen.

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