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Absichtserklärungen USA peilen Handelsgespräche mit der EU an

Im Zollstreit zwischen der EU und den USA könnte bald Bewegung kommen. Die US-Regierung hat den Kongress über ihre Ziele informiert.

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Washington Die US-Regierung hat die Aufnahme von Handelsgesprächen mit der Europäischen Union, Großbritannien und Japan angekündigt. Entsprechende Absichtserklärungen legte der Handelsbeauftragte Robert Lighthizer am Dienstag dem Kongress vor.

Die Verhandlungen könnten nach Ablauf einer 90-tägigen Frist nach Information des Kongresses beginnen. Die Gespräche sollten „mit zeitnahen und substanziellen Ergebnissen für die amerikanischen Arbeiter, Bauern und Unternehmen abgeschlossen werden“, erklärte Lighthizer.

Bei den Verhandlungen sollten sowohl Zollbarrieren als auch andere Handelshemmnisse angesprochen und ein fairerer Handel erreicht werden, hieß es in den Schreiben an den Kongress. Die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU seien „die größten und komplexesten“ Wirtschaftsbeziehungen in der Welt.

Für EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström ist eine Einigung im Zollstreit mit den USA nicht in Sicht. Ihr Verhandlungsteam werde nächste Woche nach Washington reisen, sagte sie im Deutschlandfunk. Dort werde sie selbst im November nach den Kongresswahlen Lighthizer treffen.

Ende Juli hatte sich US-Präsident Donald Trump mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf eine Art Stillhaltevereinbarung verständigt. Sie kamen überein, konkrete Gespräche über einen Abbau von Handelsbarrieren aufzunehmen.

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