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Adam Giersz "Wir sind kein Ferner Osten"

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So ein Sportereignis ist doch für den Veranstalter immer auch die Chance für eine gewaltige PR-Kampagne. Welches Image will sich Polen verpassen?

Wir wollen mit dem Image brechen, dass Polen ein fernes Land im Osten ist. Wir sind ein moderner Staat mit jungen und gut ausgebildeten Menschen, mit viel Kultur und schönen Landschaften.

Warum richten Sie die EM ausgerechnet mit der Ukraine aus, einem Land, das nicht Mitglied der EU ist?

Wir wollen die Ukraine näher an Europa heranführen. Darum werden wir uns auch während unserer EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte dafür einsetzen, dass die Ukraine einen Assoziierungsvertrag mit der Europäischen Union bekommt.

Die Ukraine hängt beim Bau von Straßen, Flughäfen und Hotels dramatisch hinterher. Fürchten Sie, dass die ukrainischen Probleme den Gesamteindruck der EM negativ beeinflussen?

Giersz: Das ist eine gemeinsame Europameisterschaft, also zählt auch der Gesamteindruck. Die Ukraine bemüht sich, aber sie sind eben nicht Mitglied der EU und haben andere Standards. Aber wir arbeiten eng mit der Ukraine zusammen, bei Sicherheitsfragen, medizinischen Standards und gemeinsamer Werbung.

Und wer wird der nächste Europameister?

Giersz: Polen, hoffe ich. Aber für uns wäre es schon ein Erfolg, wenn wir über die Gruppenphase hinauskämen.

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