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Adrian Darya-1 USA belegen iranischen Tanker mit Sanktionen

Die USA belegen den Öltanker Adrian Darya-1 mit Sanktionen. Laut den USA soll dies eine Lektion für jeden sein, der versucht dabei zu helfen, iranisches Öl an das Assad-Regime zu schicken.

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Das Schiff ist seit Mitte August im Mittelmeer unterwegs und konnte – auch wegen des Drucks der US-Regierung – bislang noch keinen Hafen anlaufen. Quelle: dpa

Die USA haben den iranischen Öltanker „Adrian Darya-1“ und den Kapitän des Schiffs mit Sanktionen belegt. Damit könnte die US-Regierung in einem nächsten Schritt auch Strafmaßnahmen gegen Häfen oder Unternehmen verhängen, die sich auf Geschäfte mit dem Supertanker einlassen. Nach US-Angaben steht der Frachter im Dienst der Iranischen Revolutionsgarden, die von Washington als Terrororganisation eingestuft werden. Das Schiff ist seit Mitte August im Mittelmeer unterwegs und konnte - auch wegen des Drucks der US-Regierung – bislang noch keinen Hafen anlaufen.

„Das sollte eine Lektion für jeden sein, der versucht ist dabei zu helfen, iranisches Öl an das mörderische Assad-Regime zu schicken“, schrieb der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, am Freitag auf Twitter zu den Sanktionen gegen das Schiff und Kapitän Akhilesh Kumar.

Das Schiff war mehr als sechs Wochen lang in Gibraltar unter dem Vorwurf festgehalten worden, das EU-Embargo gegen Syrien zu unterlaufen. Das oberste Gericht des britischen Überseegebiets an der Südspitze der iberischen Halbinsel gab den Tanker schließlich frei. Das Schiff schien am Freitag auf dem Weg zum türkischen Hafen von Iskenderun zu sein. Iskenderun liegt rund 30 Kilometer von der syrisch-türkischen Grenze entfernt. Türkischen Medienberichten zufolge schien das Schiff den Libanon anzusteuern.

US-Außenminister Mike Pompeo wiederum sprach von „verlässlichen Informationen“, denen zufolge der Tanker nun zur syrischen Hafenstadt Tartus fahre - und das obwohl Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif garantiert habe, dass das Schiff nicht Syrien ansteuern werde. „Ich hoffe, es ändert seinen Kurs“, schrieb Pompeo auf Twitter. „Es war ein großer Fehler, Sarif zu vertrauen.“

Mehr: Seit Mitte August ist der iranische Supertanker, der vor Gibraltar festgesetzt worden war, wieder freigegeben. Nun scheint sein Ziel die Türkei zu sein.

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