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Affäre um Stormy Daniels Anwalt Giuliani verteidigt US-Präsident Trump mit widersprüchlichen Aussagen

Trumps neuer Anwalt Giuliani gab bereits zu, der US-Präsident habe von der Schweigegeld-Zahlung an Pornostar Daniels gewusst. Nun rudert er zurück.

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Donald Trumps neuer Anwalt macht derzeit widersprüchliche Aussagen in diversen Medien. Quelle: AP

Washington US-Präsident Donald Trumps neuer Anwalt Rudy Giuliani hat in den Medien verwirrende und bisweilen widersprüchlichen Aussagen über ein Schweigegeld an eine Pornodarstellerin und die Ermittlungen zur Rolle Russlands bei den Wahlen gemacht. Am Sonntag wies Giuliani in einem Interview für den Sender ABC seine eigenen Aussagen über Zahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels als Gerüchte zurück.

Giuliani hatte vor wenigen Tagen gesagt, er habe Trump die Schweigegeldzahlung im Oktober 2016 erst kurz nachdem er für den Fall zuständig wurde bewusst gemacht. Der Internetseite Buzz Feed sagt Giuliani hingegen, Trumps Anwalt Michael Cohen habe sich nach der Präsidentenwahl von 2016 beklagt, dass Trump ihn nicht dafür bezahlt habe, dass er Daniels zum Schweigen gebracht habe. Cohen und Trump hätten sich dann getroffen und vereinbart, dass Trump Cohen monatliche Raten von 35.000 Dollar zahle.

Am Sonntag antwortete Giuliani auf die Frage, ob Trump nach dem Wahlkampf von der Zahlung an Daniels gewusst habe: „Ich kann das nicht beweisen. Ich kann nur sagen, dass es ein Gerücht ist.“

Trump sagte am Freitag, Giuliani müsse „die Fakten gerade bekommen“, doch sie würden ihre Darstellung nicht ändern.

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