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Afghanistan Extremisten stürmen Innenministerium in Kabul – Kämpfe halten an

Das Regierungsgebäude in der afghanischen Hauptstadt wurde von drei Selbstmordattentätern heimgesucht. Weitere Attentäter versuchen einzudringen.

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Afghanische Sicherheitskräfte kämpfen vor den Toren des Innenministeriums mit Attentätern. Quelle: AP

Kabul Bei einem Angriff von Extremisten auf das Innenministerium in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat es Tote und Verletzte gegeben. Bisher hätten sich drei Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt, sagte ein Mitarbeiter des Ministeriums, der namentlich nicht genannt werden wollte, am Mittwochmittag (Ortszeit).

Ein Attentäter sei erschossen worden. Zwei weitere kämpften noch mit Sicherheitskräften am Tor zu dem Ministerium. Ob es weitere Opfer gebe, sei noch unklar. Ministeriumssprecher Nadschib Danisch sagte, er selbst habe einen verletzten Polizisten getragen.

In dem Gebäude, das in der Nähe des internationalen Flughafens liegt, arbeiten Hunderte Menschen. Sicherheitskräfte hatten laut Berichten zuvor nahe dem Flughafen Waffen sichergestellt. Sie hatten deshalb einen bevorstehenden Angriff auf den Flughafen vermutet.

Wer hinter dem Angriff steckt, blieb zunächst unklar. In diesem Jahr haben die radikalislamischen Taliban sowie die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bereits neun schwere Anschläge in Kabul verübt. Die Taliban haben jüngst die Zivilbevölkerung gewarnt, sich nicht in der Nähe von Regierungs- oder Militäreinrichtungen aufzuhalten, weil sie dort weitere Anschläge planen.

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