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Airline-Insolvenz Italienische Regierung verlängert erneut Kredit für Alitalia

Derzeit wird noch nach einer ausländischen Fluggesellschaft als Juniorpartner gesucht. Auch Lufthansa war dafür ursprünglich einmal im Gespräch.

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Arbeitsminister Luigi Di Maio von der Fünf-Sterne-Bewegung sagte am Mittwoch, dass keine Stellen bei der Airline wegfallen sollten. Quelle: dpa

Rom Die italienische Regierung verlängert erneut den Brückenkredit für die marode Fluglinie Alitalia. Die Rückzahlungsfrist für das 900-Millionen-Euro-Darlehen soll nun bis 30. Juni 2019 laufen, teilte die Regierung am Mittwochabend mit.

Eigentlich wäre die Frist am 15. Dezember gewesen. Alitalia hatte im Mai 2017 Insolvenz angemeldet und fliegt seither mit dem Geld des Staates. Die populistische Regierung in Rom plant derzeit einen Teileinstieg des Staates über die Staatsbahnen. Gesucht wird noch eine ausländische Fluggesellschaft als Juniorpartner.

Im Gespräch für eine Übernahme war ursprünglich auch Lufthansa. Eine Beteiligung an einem vom italienischen Staat kontrollierten Unternehmen kommt für Lufthansa nicht in Betracht, hat Vorstandschef Carsten Spohr mehrfach klar gemacht. Denkbar ist aber eine kommerzielle Zusammenarbeit unterhalb der Beteiligungsschwelle, wenn etwa beide Gesellschaften bei bestimmten Flügen je eigene Flugnummern vergeben.

Arbeitsminister Luigi Di Maio von der Fünf-Sterne-Bewegung sagte am Mittwoch, dass keine Stellen bei der Airline wegfallen sollten. Er sei „zuversichtlich“, dass „die Italiener nicht weiter Geld hineinstecken“ müssen.

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