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„Amazon-Steuer“ Neuseeland führt Umsatzsteuer auf Internet-Einkäufe im Ausland ein

Die von manchen „Amazon-Steuer“ genannte Maßnahme muss noch vom Parlament abgesegnet werden. Quelle: AP

Neuseeland möchte ein Schlupfloch stopfen, das es Verbrauchern erlaubt, im Ausland Produkte mit einem günstigeren Steuersatz zu kaufen. Die Maßnahme, die auch „Amazon-Steuer“ genannt wird, soll nächstes Jahr kommen.

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Neuseeland plant die Einführung einer Steuer auf per Internet im Ausland bestellte Produkte. Finanzminister Stuart Nash kündigte am Dienstag an, dass die Regierung ein Schlupfloch stopfen werde, das es Konsumenten erlaubt, im Ausland Produkte mit geringem Wert zu bestellen, ohne die 15-prozentige Steuer zu bezahlen, die in neuseeländischen Geschäften erhoben wird.

Derselbe Steuersatz soll ab Oktober 2019 auch auf Bücher, Schuhe und dergleichen erhoben werden, die Neuseeländer im Ausland bestellen. Die von manchen „Amazon-Steuer“ genannte Maßnahme muss noch vom Parlament abgesegnet werden.

Viel Länder haben sich mit dem Problem der Besteuerung von Internet-Einkäufen im Ausland befasst. Die Europäische Union beabsichtigt, sie ab 2021 zu besteuern.

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