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Amok-Warnung übersehen Trump sieht FBI-Fokus auf Russland-Affäre als Ursache für Ermittlungsfehler

Das FBI war einem Hinweis über den Florida Attentäter nicht nachgegangen. Trump macht die laufenden Russland-Ermittlungen dafür verantwortlich.

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Im Vorfeld war das FBI vor dem Attentäter Nikolas C. gewarnt worden, ging dem Hinweis aber nicht nach. Laut Trump, weil sie zu beschäftigt waren in Sachen Wahlkampfmanipulation zu ermitteln. Quelle: dpa

West Palm Beach US-Präsident Donald Trump hat nach dem Schulmassaker mit 17 Toten in Florida offen das FBI kritisiert. Die Bundespolizeibehörde habe viele Signale übersehen, weil sie zu sehr damit beschäftigt gewesen sei, eine Zusammenarbeit zwischen Russland und der Trump-Wahlkampfkampagne nachzuweisen, schrieb der Präsident am Samstagabend (Ortszeit) auf Twitter. „Es gibt keine Absprachen. Geht zurück zum Wesentlichen und macht uns alle stolz!“

Das FBI hatte im Januar einen Tipp zum Täter Nikolas C. erhalten. Der Tippgeber habe demnach geäußert, dass Nikolas C. Menschen töten wolle und Zugang zu Waffen habe. Das FBI sei dem Hinweis aber nicht nachgegangen, teilte die Behörde mit. US-Justizminister Jeff Sessions rügte das FBI, der Gouverneur von Florida, Rick Scott, forderte den Rücktritt des FBI-Direktors Christopher Wray. Trump und weitere Republikaner kritisierten das FBI in jüngster Vergangenheit für die Handhabung der Russland-Affäre und warfen Sonderermittler Robert Mueller Voreingenommenheit vor.

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