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Anschlag in Jerusalem Israelische Polizistin durch Messerattacke getötet

Am Freitag kam es zu zwei Anschlägen in Jerusalem. Bei den Angriffen auf Polizeibeamte durch Palästinenser starb eine Polizistin. Sowohl der IS als auch militante Palästinenser-Gruppen beanspruchen nun die Tat für sich.

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Bei Attacken in Jerusalem sind drei palästinensische Angreifer und eine israelische Polizistin getötet worden. Quelle: dpa

Jerusalem Bei palästinensischen Anschlägen in Jerusalem sind eine israelische Grenzpolizistin und die drei Attentäter getötet worden. Dabei handelte es sich um zwei Vorfälle am Freitag in der Nähe des Damaskustores der ummauerten Altstadt, wie die Polizei mitteilte. An einer Stelle griffen zwei Palästinenser eine Gruppe von Polizisten mit Pistolen und Messern an und wurden niedergeschossen. Andernorts erstach ein Palästinenser die Polizistin, bevor er von den Sicherheitskräften erschossen wurde. Ein Polizist wurde zudem verletzt.

Die Islamisten-Miliz IS reklamierte den Angriff auf die Polizistin für sich, wie sie über ihre Nachrichtenagentur Amak mitteilte. Kurz darauf erklärte ein hochrangiger Vertreter der radikalislamischen Hamas, der IS stehe nicht hinter der Tat. Die Angriffe seien von Mitgliedern der Hamas und der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) verübt worden. Die PFLP bestätigte die Angaben.

Seit Oktober 2015 kommt es in Israel und dem besetzten Westjordanland immer wieder zu Angriffen von Palästinensern auf offener Straße. Israel wirft der Palästinenser-Führung vor, dazu anzustacheln. Die Palästinenser weisen dies zurück. Sie verweisen auf Wut und Enttäuschung in der palästinensischen Bevölkerung über die anhaltende Besetzung und den seit 2014 stockenden Friedensprozess.

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