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Arbeitslosenhilfe Coronakrise trifft Großbritanniens Arbeitsmarkt stärker als gedacht

Die Lockdown-Maßnahmen schlagen sich auf dem britischen Arbeitsmarkt nieder. Die Zahl der Menschen mit Anspruch auf Arbeitslosenhilfe ist auf ein Rekordhoch gestiegen.

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Der Bausektor fährt nach den Eindämmungsmaßnahmen wieder hoch. Quelle: dpa

Die Coronakrise hat stärker auf den britischen Arbeitsmarkt durchgeschlagen als bislang bekannt. Wie das Statistikamt ONS am Dienstag in London mitteilte, ist im April die Zahl der Menschen mit Anspruch auf Arbeitslosenhilfe („Claimant Count“) um revidiert 1.032.700 gestiegen. In einer ersten Einschätzung hatte das Amt noch einen Wert von 856.500 ermittelt. Damit wurde im April der höchste jemals gemessene Anstieg verzeichnet.

Im Mai stieg die Zahl der Menschen mit Anspruch auf Arbeitslosenhilfe den Angaben zufolge um 528.900. Damit machten sich die Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus weiterhin negativ bemerkbar.

Gleichzeitig wurden die Daten zur Arbeitslosenquote veröffentlicht, die nach den Methoden der Internationalen Arbeitsagentur (ILO) erhoben werden. Die Zahlen beziehen sich aber noch auf den April. Die Arbeitslosenquote verharrte in den drei Monaten bis April bei 3,9 Prozent.

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