Atom-Streit Obama und Putin loben iranisches Abkommen

Gebetsmühlenartig rattert der US-Präsident herunter, was seiner Ansicht nach die Errungenschaften des Atomvertrags mit dem Iran sind. Überzeugt hat er seine schärfsten Skeptiker noch nicht.

Welchen Staaten der niedrige Ölpreis besonders schadet
Erdölförderung Quelle: dpa
Ölförderung in Saudi-Arabien Quelle: REUTERS
Ölförderung in Russland Quelle: REUTERS
Oman Ölpreis Quelle: Richard Bartz - eigenes Werk. Lizenziert unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 über Wikimedia Commons
Öl-Leitung im Niger-Delta Quelle: dpa
Ölförderpumpe in Bahrain Quelle: AP
Venezuela Ölförderung Quelle: REUTERS

US-Präsident Barack Obama hat sich bei seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin für dessen Rolle bei der Einigung im Atom-Streit mit dem Iran bedankt. Dies teilte das US-Präsidialamt am Mittwoch mit. Beide Politiker hätten vereinbart, in engem Kontakt zu bleiben, während das Atomprogramm umgesetzt werde. Zugleich wollten sie bei der Lösung der Konflikte im Nahen Osten, vor allem in Syrien, zusammenarbeiten. Russland gehört zu den fünf UN-Vetomächten. Der Ukraine-Konflikt hatte zuletzt das Verhältnis zwischen den USA und Russland deutlich getrübt und die Kommunikation erschwert.

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Irans geistliches Oberhaupt Ali Chamenei hat ein bindendes Atomabkommen für alle Vertragspartner gefordert. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna zitierte am Mittwoch aus einem Brief Chameneis an Präsident Hassan Ruhani. Es sollten juristische Vorkehrungen getroffen werden, damit nach einer Ratifizierung der Vereinbarung "keine Seite sie brechen kann", erklärte Chamenei. "Einige der Mitglieder der P5+1 Gruppe sind nicht vertrauenswürdig", sagte er unter Hinweis auf die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates und Deutschland. Das Abkommen selbst beschrieb er als "bedeutenden Schritt". Es war Chameneis erster öffentlicher Kommentar zu der Vereinbarung.


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