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Atomabkommen China stärkt Iran im Atom-Streit den Rücken

Im Streit mit den USA über das Atom-Programm erhält Teheran Unterstützung aus Peking. Das machte Außenminister Wang Yi bei einem Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen deutlich.

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China begrüße, dass der Iran das Atomabkommen „getreu umgesetzt“ habe, sagte Chinas Außenminister Wang Yi. Quelle: AP

China unterstützt den Iran im Streit mit den USA über das Atom-Programm Teherans. China begrüße, dass der Iran das Atomabkommen „getreu umgesetzt“ habe, sagte Chinas Außenminister Wang Yi laut chinesischem Staatsfernsehen am Montagabend (Ortszeit) bei einem Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen Dschawad Sarif in Peking. Es sollte anerkannt werden, dass sich der Iran an das von den USA aufgekündigte Abkommen gehalten habe. China verstehe, dass der Iran legitime Forderungen habe, so Wang Yi weiter.

Sarif war nach einem überraschenden Besuch beim Treffen der reichen Industrieländer (G7) weiter nach China gereist. Es stünden „wichtige Tage“ bevor, schrieb der iranische Außenminister am Montag auf Twitter. Er wolle in China unter anderem eine „Roadmap“ präsentieren, um eine „umfassende strategische Partnerschaft“ beider Staaten zu verwirklichen. Auch Chinas Neue Seidenstraße sollte in Peking thematisiert werden. Im Anschluss werde er nach Japan und Malaysia weiterreisen, erklärte Sarif.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron war am Sonntagabend mit Sarif in Biarritz zusammengetroffen. Der iranische Außenminister schrieb auf Twitter mit Blick auf eine Annäherung, das werde ein schwerer Weg. Nach dem Gespräch mit Macron seien Deutschland und Großbritannien informiert worden, erklärte Sarif.

Die Iran-Krise war eines der großen Konfliktthemen des Gipfels der sieben großen Wirtschaftsnationen (G7) im französischen Badeort Biarritz. Die USA sehen im Iran einen Feind.

Mehr: Gipfel-Gastgeber Macron gelingt das Unmögliche: US-Präsident Trump bleibt friedlich, Gespräche mit dem Iran beginnen, und es gibt eine gemeinsame Aktion für den Amazonas.

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