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Attentat vereitelt US-Demokraten eröffnen Obama-Nominierungsparteitag

Die US-Demokraten haben ihren Wahlparteitag begonnen, bei dem Barack Obama formell zum Präsidentschaftskandidaten nominiert werden soll. Zur Eröffnung der viertägigen Veranstaltung warben gestern Abend sowohl Obamas Frau Michelle als auch der an einem Hirntumor erkrankte Senator Edward Kennedy für dessen Wahl. Unterdessen hat die Polizei in Denver mehrere Männer unter dem Verdacht eines möglicherweise geplanten Anschlags gegen Obama festgenommen.

Küsschen für den Papa: Sasha Quelle: AP

Umfragen zufolge hat Obama seinen Vorsprung in der Wählergunst vor dem designierten Kandidaten der Republikaner, John McCain, mittlerweile eingebüßt. Beide Politiker liegen nun gleichauf.

Michelle Obama sagte, ihr Mann repräsentiere typisch amerikanische Werte. "Er wird ein außergewöhnlicher Präsident sein." Der 76-jährige Kennedy rief den Delegierten zu: "Es ist so schön, hier zu sein und nichts wird mich von dieser besonderen Versammlung heute Abend abhalten". Seit der Krebsoperation im Juni hat Kennedy die meiste Zeit zu Hause in Massachusetts verbracht.

Höhepunkt des Parteitags soll eine Rede Obamas am Donnerstag in einem Football-Stadion sein. Mit besonderer Spannung wird auch der Auftritt von Senatorin Hillary Clinton heute erwartet, die den bitter geführten Vorwahlkampf knapp verloren hatte. Unmittelbar vor Beginn des Parteitags rief sie ihre Anhänger auf, Obama den Rücken zu stärken.

Die Republikaner halten ihren Parteitag Anfang September in Saint Paul im Bundesstaat Minnesota ab.

Unterdessen hat die Polizei in Denver (US-Bundesstaat Colorado) mehrere Männer unter dem Verdacht eines möglicherweise geplanten Anschlags gegen US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama festgenommen. Details dazu wollte die Polizei erst heute nach weiteren Ermittlungen mitteilen, berichtete die „Denver Post“. Zunächst wurden drei Männer festgenommen, in deren Besitz sich zwei Scharfschützengewehre und Drogen befanden. Ein Staatsanwalt sagte aber, man sei sich aber sicher, es habe „keine ernsthafte Gefahr“ für Obama bestanden.

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