Außenhandel BDI: Nur wenige Brexit-bedingte Lieferkettenprobleme

Trotz leichter Entspannung machen Lieferkettenprobleme der deutschen Industrie weiter zu schaffen. Der Brexit ist dafür aber nur in Maßen verantwortlich.

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Auf der Liste der deutschen Exportländer fiel Großbritannien im Zuge des Brexits vom fünften auf den achten Platz. Quelle: dpa

Die deutsche Industrie hat sich nach Einschätzung des Branchenverbands BDI an den britischen EU-Austritt vor zwei Jahren angepasst. „Brexit-bedingte Lieferkettenprobleme halten sich in Grenzen“, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang am Montag. Grund sei vor allem die Umorientierung auf andere Beschaffungs- und Absatzmärkte.“

Grundsätzlich hätten sich die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder aber dramatisch verschlechtert. „Zwei Jahre nach dem Brexit ist den Unternehmen nicht nach Feiern zumute", sagte Lang. Auf der Liste der deutschen Exportländer fiel das Vereinigte Königreich vom fünften auf den achten Platz.

Insgesamt haben sich die Lieferkettenprobleme der deutschen Industrie im Januar aber etwas entspannt, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte. Gut 67 Prozent der Firmen berichteten in einer Umfrage über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen. Im Dezember waren es noch knapp 82 Prozent.

„Trotz dieser Entwicklung bleiben viele Sorgenfalten bei den Unternehmen“, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. Es sei noch nicht abzusehen, ob es sich um eine Trendwende handele. Angespannt sei die Situation weiterhin bei Herstellern von elektrischen Ausrüstungen und bei Maschinenbauern.

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