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Außenhandel US-Unternehmen wollen weniger in China investieren

Eine Umfrage zeigt, dass die politischen Spannungen zwischen den USA und China zu Unsicherheit bei US-Unternehmen führen.

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Handelsstreit: US-Firmen in China in Sorge Quelle: dpa

US-Firmen in China fürchten einen dauerhaften Handelsstreit, das zeit einer Umfrage der amerikanischen Handelskammer in Schanghai und der Beratungsfirma PwC. Die Hälfte der Unternehmen rechnet damit, dass die Beziehungen mindestens noch drei Jahre angespannt seien werden.

Im vorigen Jahr hätten dies nur 30 Prozent erwartet. „Die Spannungen zwischen den USA und China sind für die amerikanische Geschäftswelt hier die größte Sorge“, sagte Ker Gibbs, Präsident der Handelskammer. Demnach wollen in diesem Jahr nur 29 Prozent der US-Unternehmen ihre Investitionen in China erhöhen, nach 47 Prozent im Vorjahr.

Etwa 27 Prozent der befragten Firmen befürchten, dass der Handelsstreit unbegrenzt anhält. Knapp ein Drittel sorgt sich, dass es letztlich auch zu einem Jobabbau kommen könnte – bei einheimischen Beschäftigten aus China und beim Personal aus den USA.

US-Präsident Donald Trump hat einen Handelskonflikt mit China losgetreten, der bisher nur zu einer Teileinigung Anfang 2020 führte. Jüngst brachte Trump eine Entkoppelung der US-Wirtschaft vom wichtigen Handelspartner China ins Gespräch. Die USA müssten keine Geschäfte mit China machen, sagte Trump in einem Interview.

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