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Barnier kritisiert Fortschritt Brexit-Verhandlungen verfehlen erstes Etappenziel

Die Europäische Union ist frustriert über die Brexit-Gesprächen mit Großbritannien. EU-Unterhändler Michel Barnier sieht so gut wie keine Fortschritte. Die zweite Phase der Verhandlungen ist nicht in Sicht.

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Chefverhandler Michel Barnier sieht keine Bewegung bei der Gesprächen über den EU-Austritt der Briten. Quelle: AP

Brüssel Die Verhandlungen über den britischen EU-Austritt haben ihr erstes Etappenziel klar verfehlt. Es gebe bisher keinen ausreichenden Fortschritt, um die wichtige zweite Phase der Brexit-Gespräche zu starten, stellte EU-Unterhändler Michel Barnier am Donnerstag fest. Die EU hofft nun, dass die Hürde bis Dezember genommen wird.

Großbritannien will Ende März 2019 aus der Europäischen Union austreten. Ursprünglich wollte die EU bis Mitte Oktober mit der britischen Regierung wichtige Fragen der Trennung klären und danach über die künftigen Beziehungen sprechen. Das gelang aber nicht.

Knackpunkt sind unter anderem finanzielle Forderungen der EU für gemeinsam eingegangene Verpflichtungen in der mehr als 40-jährigen Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs. Inoffiziellen Zahlen zufolge geht es um bis zu 100 Milliarden Euro.

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