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Brexit EU-Bürger brauchen für Einreise nach Großbritannien künftig einen Reisepass

Seit dem Brexit galt bisher eine Übergangsphase in der die Einreise für EU-Bürger wie bislang mit dem Personalausweis möglich war. Das ändert sich zum 1. Oktober.

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Bis auf wenige Ausnahmen reicht ab dem 1. Oktober ein Personalausweis nicht mehr aus, um in Großbritannien einzureisen. Quelle: dpa

Reisende aus der EU brauchen für die Einreise nach Großbritannien künftig einen Reisepass. Bis auf wenige Ausnahmen reicht ab dem 1. Oktober ein Personalausweis nicht mehr aus, um ins Land zu kommen, wie den offiziellen Einreiseregeln zu entnehmen ist. Bislang galt seit dem Brexit eine Übergangsphase, in der man noch mit einem solchen Ausweis über die Grenze kam.

Lediglich für EU-Bürger, die ihren Wohnsitz im Vereinigten Königreich haben, soll auch nach der Frist ein Personalausweis für die Einreise ausreichen. Allerdings könnte dies trotzdem zu Komplikationen an der Grenze führen: Der Nachweis über ihr Aufenthaltsrecht – den sogenannten Settled oder Pre-Settled Status – nach dem Brexit lässt sich nämlich nur über ein digitales Portal des britischen Innenministeriums führen. Bürgerrechtsorganisationen wie The3Million fordern seit langem einen physischen Nachweis des Aufenthaltsrechts – etwa in Form einer Papierkarte oder eines ausdruckbaren Dokuments.

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